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Sonntag, 02.09.2012

Flug und Bangkok

Hallo ihr Lieben,

Flughafen Frankfurt

wie ihr seht sind wir wohlbehalten im schwuelwarmen turbulenten Bangkok angekommen und haben schon direkt Einiges erlebt!  Am ersten Abend gab es fuer uns leckeres Pad Thai aus der Garkueche der Khao San Road fuer schlappe 30 Baht- sehr lecker!

Die Khao San Road, in der auch unser Hotel D&D Inn liegt, ist von oben bis unten voll mit Marktstaenden, Garkuechen, Restaurants, Bars, Hostels und Millionen Menschen (hauptsaechlich Touristen).

Zum Abschluss des Tages sind wir noch in den Pool auf unserem Hoteldach gehuepft und sind dann ins Bett gefallen.

 

Tag 2

Nach einem eher unspektakulaeren Fruehstueck sind wir auf unsere erste Tuk-Tuk-Tour gelockt worden: Der sehr nette Thai hat uns fuer nur 20 Baht (ca. 50 cent) zu mehreren Tempeln in der Gegend gefahren, die hauptsaechlich von Thais besucht waren, also nicht die typischen Touri-Tempel. War sehr interessant und wir waren auch tatsaechlich die einzigen Europaeer weit und breit. Allerdings wurden wir auch ungewollt zu zwei Schneidereien geschleift, wo der Fahrer umsonst Benzin bekommen wollte (daher auch der guenstige Fahrpreis) - haetten wir dort was gekauft, was wir aber leider nicht wollten.

unser 1. TukTuk

Danach sind wir dann zum riesigen Weekend-Market Chatuchak gefahren. Zu Beginn haben wir uns gleich ein leckeres hausgemachtes Kokosnusseis gegoennt, bevor der Shoppingwahn los ging. Mit dem Handeln das muessen wir aber noch etwas ueben, haben wir gemerkt.. ;-)

Eis in Koksnuss

Chatuchak Market

Abends wollten wir dann auf eigene Faust mit oeffentlichen Verkehrsmitteln zurueck zum Hotel fahren, was sich aber als Fehlentscheidung herausgestellt hat. Von der letzten Bahnstation aus irrten wir durch die Slums von Bangkok, wurden Zeuge einer gefaehrlich aussehenden Schlaegerei von Halbwuechsigen und mussten bei Wegauskunft immer wieder anhoeren "Khao San Road? OOOOH SO FAR!!!"

Strassenzustaende

Letzten Endes mussten wir doch ein TukTuk fuer stolze 100 Baht extra fuer den Rest der Strecke nehmen, aber waren froh, endlich wieder im sicheren Touri-Tumult zu sein. :-) Als Belohnung gab es leckeres Curry zum Abendessen.

echtes Thai Curry

Zum Ausklnag des Tages waren wir noch ein Thai Bier in einer netten Bar mit Live Musik trinken, wo wir natuerlich gleich ein Rudel Deutsche kennengelernt haben. Mit denen haben wir noch kurz in einen Club reingeschaut, in dem aber leider nur Techno lief- trotzdem ein gelungener Tag :-)

 

Tag 3

Heute haben wir uns den liegenden, ruhenden Buddha (53 m lang!) angeschaut, der sich in der Tempelanlage Wat Pho befindet. Natuerlich touristisch, aber trotzdem sehr beeindruckend!

Von dort aus sind wir nach Chinatown getigert, wo wir grade so einem heftigen tropisch-wuetendem Regenguss entronnen sind. Leider ungute Erfahrung mit interessant aussehendem, aber umso ekeligerem chinsischem Essen gemacht, das bei Caty leichten Wuergereiz ausgeloest hat..leider gibt es davon kein Foto.

das hier war der erste Versuch (lecker).

 Gleich geht es dann noch in die beruehmte Skybar im 63. Stock und schauen uns das Treiben von oben an. Ab morgen Abend fahren wir dann mit dem Bus in den Norden Thailands Chiang Mai.

Dienstag, 04.09.2012

Tag 3 & 4

Abends sind wir dann doch nicht mehr in die Skybar gefahren, sondern haben stattdessen in der Nebenstrasse der Khao San Road ein schoenes, gemuetliches Restaurant gefunden und haben uns danach noch einen leckeren Cocktail von einem suessen Cocktailstand gegoennt. Ueberhaupt war diese Nebenstrasse wesentlich entspannter mit jeder Menge netter Bars und huebscher kleiner Restaurants. Die Skybar erkunden wir dann naechste Woche.

   

 

Tag 4 - Der Visumstress

Nach dem Fruehstueck ging die Aktion Visum fuer Indien los. Nachdem der TukTuk Fahrer uns mal wieder bequatscht hat und uns versichert hat, dass es das Visum auch in unserem Viertel im Tourist Office gaebe, das viel naeher als die indische Botschaft lag, sind wir zunaechst dorthin gefahren. Kleiner Haken an der Sache: es gab nur eine Art von Visum fuer das dreifache vom eigentlichen Preis! Somit sind wir danach doch nach Sukhumvit gefahren und haben zum 1. Mal ein Taxi mit Taximeter genutzt. Eine feine Erfahrung. Dann hat es mit dem Visum doch noch geklappt und es sollte naechste Woche fertig sein.

volles Tuktuk

Das Viertel Sukhumvit besteht aus den teuersten Hotels und Skyscrapern Bangkoks und war allgemein recht modern. Bevor es mit dem Bus nach Chiang Mai losging, sind wir noch durch ein paar vornehme Shopping Center geschlendert und haben sogar eine sehr leckere French Bakery gefunden- sehr aussergewohnlich!

Dienstag, 04.09.2012

Busfahrt nach Chiang Mai

Ein kleines Erlebnis war unsere Nachtfahrt mit dem Bus nach Chiang Mai. Puenktlich um halb 6 standen wir mit Sack und Pack parat am Hotel, bereit zur Abfahrt. Gegen kurz nach 6 kamen dann uns die Reiseleter dann gemuetich abholen. Mit unserer Buchung gab es dann jedoch ein kleines Problem, weil statt einer 2-Tages-Trekking Tour nur ein Tag gebucht war. Nach etwas Telefonieren und Hin und Her kam dann die Reisebuerotante hinzu und es gab eine aufgeregte Diskussion: Sie habe sich vertan und wir sollten auf einmal 200 Baht mehr zahlen, was wir aber nicht wollten. Noch mehr Diskussion auf thailaendisch und dann ging es auf einmal doch alles, wie geplant.

Der Bus an sich war recht komfortabel und hat einen modernen Eindruck gemacht mit Klimaanlage und Liegesitzen. Die Toilette entpuppte sich aber als kleine Herausforderung: Aufgrund der ueberaus holprigen Strassen und dem grossen Wassereimer unmittelbar vor dem Klo (der wohl zum Abspuelen dienen sollte) war das Zielen und gleichzeitige Balancieren fast unmoeglich. ;) Hinzu kam, dass das Licht ab halb 10 ausgeschaltet wurde und der Wasserhahn funtionierte natuerlich auch nicht. Ein Hoch auf Desinfektionsmittel!

Die anfangs hoch gelobte Klimaanlage fing nach einer Weile an, Kondenswasser zu bilden, das wie ein kleiner tropischer Regenschauer in unregelmaessigen Abstaenden zuverlaessig auf uns tropfte. Dennoch konnten wir einigermassen gut schlafen. Ausserdem haben wir wieder eine Reisetruppe deutscher Jungs kennengelernt, die morgen auch mit uns durch den Dschungel wandern.

So gegen 2 Uhr nachts machte der Bus urploetzlich mitten auf der Strasse halt und fuhr ca. 500 m gemaechlich rueckwaerts, um dort zu einer Art "Werkstatt" zu gelangen. Wie wir beobachten konnten, wurde dann auf thailaendische Art unser Hinterreifen "repariert", an dem auch vorher auf der Raststaette schon fleissig rumgeschraubt wurde. Ueber eine Stunde lang wurde mit Taschenlampe gefachsimpelt, geprueft, und rumgeschraubt. Letzten Endes wurde der Reifen wieder anmontiert und wir kamen am naechsten Morgen um 7 Uhr im stroemenden Regen in Chiang Mai an (eine Stunde Verspaetung).

Dienstag, 04.09.2012

Chiang Mai Tag 1

Unser Guesthouse ist fuer seine 5 Euro die Nacht total in Ordnung. Diesmal zwar ohne Fruehstueck und "nur" mit Ventilator, aber auch mit Pool und in guter Lage.

Nach einem kleinen Nickerchen und einer wohl verdienten Dusche schlenderten wir durch Chiang Mai's "Old Town". Im Gegensatz zu Bangkok ist es hier sehr entspannt, tropisch und auch sonnig (=schwitzig) trotz morgendlichem Schauer. Die Stadt ist voll mit kleinen, schoenen Straesschen, Restaurants und Tempeln inklusive Moenchen. Zur Staerkung gab es ein sehr leckeres vegetarisches Gericht mit Mango Lassi und Samosa als Vorspeise.

   

Veggie Burger, Samosas, indisches CurryGleich springen wir noch kurz in den Pool und schauen uns heute Abend das Barviertel und den beruehmten Nachtbazar am Fluesschen Ping an. Morgen frueh geht es dann auf in Richtung Norden zur Trekkingtour.

Stadtmauer

Sonntag, 09.09.2012

Trekking Tour Chiang Mai

Morgens um halb zehn ging es mit insgesamt 11 Mann in einem kleinen offenen Truck in den Norden Thailands. Hinfahrt im Truck

Der erste Stop war auf einer kleinen Orchideen- und Schmetterlingsfarm, was ganz huebsch war. Danach ging es unnoetigerweise auf eine Schlangenfarm (was wir gar nicht gebucht hatten!) und direkt im Anschluss sind wir dann auf eine Huette im Dschungel gefahren, um dort zu lunchen. Puenktlich zu unserer Ankunft fing es auch schon an heftigst zu schuetten.Ausgeruestet mit wunderschoenen Regenponchos und Bambusstoecken stiefelten wir trotzdem los, ueber Stock und Stein, Baumstaemme und Fluesse. Unsere Gruppe

Auf halber Strecke sind uns auch schon wilde Elefanten begegnet.

Die Ausblicke unterwegs waren einfach unbeschreiblich und die Natur an sich einfach ein Traum!

Am Ende unserer Kraefte, schweissgebadet und voller Matsch erreichten wir nach einigen Stunden unser Nachtrevier und die beste kalte Dusche unseres Lebens. Der Blick von dort war einfach unvergesslich schoen.

Zur Belohnung gab es bei kerzenschein ein sehr leckeres Curry und gebratenes Gemuese mit Reis auf dem Boden unserer Bambushuette. Was fuer ein Tag!

Nachtrevier

Nach einer unerwartet guten Nacht auf unseren doch etwas rudimentaeren Bambuspritschen gab es zum Fruehstueck French Toast, frische Ananas und Kaffee und Tee. Dann ging es bei strahlendem Sonnenschein (tropisch=schwitzig) gleich weiter mit dem Wandern. Diesmal wurden unsere Oberschenkel ganz schoen gefordert dank steilem rutschigen Abstieg Richtung Wasserfall. Die Dusche im Wasserfall war genau das Richtige!

Anschliessend ging es auf eine Elefantenfarm, wo wir auch wieder lecker bekocht wurden und dann eine halbe Stunde auf dem Ruecken der Elefanten den Urwald bewundern konnten.

 

 

Zum kroenenden Abschluss unserer Tour ging es dann zum Whitewater Rafting und Bamboo Rafting, was einen Heidenspass machte und wieder fuer eine willkommene Abkuehlung sorgte. :-)

Montag, 10.09.2012

Flight of the Gibbon

Nach einer langen Partynacht mit der deutschen Fraktion haben wir uns am naechsten Morgen gegen 11 aus dem Bett gequaelt, um puenktlich um 13 Uhr zu unserem Hochseilabenteuer durch den Urwald zu starten.

Kurz vor Abflug:) 

Das Geburtstagsgeschenk von Caty, Lisi und Nessa wurde schon an jeder Ecke in Chiang Mai als die best-voted Touristenattraktion Thailands angepriesen, was wir nur bestaetigen koennen. Wir sind auf bis zu 300 m langen Seilbahnen durch den Dschungel geflogen- Adrenalin pur! 

Mit unseren Guides

Die Aussicht von dort oben war der Wahnsinn und unsere Guides waren sehr nett und lustig.Zum Abschluss gab es dort noch ein leckeres Dinner im Urwald inklusive. Insgesamt eine echt gelungene Tour!

 

An unserem letzten Tag in Chiang Mai haben wir im Blue Diamond Breakfast Club unser mit Abstand bestes Fruehstueck genossen: um uns herum traumhaft tropischer Garten mit Palmen, Teich und Blumen. Dazu gab es frische aussergewoehnliche Saefte und selbstgemachtes Brot- was will man mehr! :-)

Blue Diamond

Der Tag ging weiter mit ein paar Tempelbesichtigungen, erfrischenden Smoothies und einem ausgezeichneten Abendessen im Dada Kaffee.

Dada Kaffee

Sehr relaxend, bevor die stressige Busfahrt nach Bangkok wieder losging! Morgens um 5 wurden wir dann von einer Horde uebereifriger TukTuk- und Taxifahrer an der Bustuere empfangen, die Caty herrlich auf die Palme brachten- was fuer ein Start in den Tag! ;)

geliebtes Busklo

Freitag, 14.09.2012

Skybar Bangkok im Lebua

Fruehstueck in Bangkok

Nach einer Nacht im Four Sons Inn sind wir ins Mango Lagoon Hotel umgezogen, was viel viel schoener war und sogar ein Fenster und sauberes Bad hatte. ;) Nach leckerem Fruehstueck (frisches Obst mit Muesli und Joghurt) haben wir uns erst einmal eine Mani-und Pedikuere gegoennt, um kurz darauf mit dem Verwoehnprogramm in Form einer Schulter-Nackenmassage weiterzumachen- war eine erfahrung wert ;-)

Danach haben wir mit einem Hollaender, den wir beim Pad Thai essen aufgegabelt haben, eine spontane Bootstour durch Bangkok gemacht und sind durch bisher unbekannte Strassen geschlendert.

Bootstour

Am Abend darauf haben wir es endlich in die Skybar im 64. Stock des Lebua Hotels geschafft. Die Aussicht von dort oben war einfach unglaublich, so dass der Preis des Cocktail (fuer stolze 18 Euro!) FAST gerechtfertigt war.

Aussicht Skybar

Am naechsten Morgen sind wir endlich weiter nach Koh Chang getuckert, da nun alles mit dem Indien Visum geregelt war. Juhu!

 

Freitag, 14.09.2012

Reiseroute

Freitag, 14.09.2012

Koh Chang - Inselleben

Nach einer weiteren Busfahrt mit Reifenpanne (diesmal schnell behoben :)) ging es weiter mit dem Boot auf die Insel.

Zusammen mit einer Halbvietnamesin und einem Belgier wurden wir nach einer ueberteuerten Taxifahrt am Magic Garden rausgelassen. Die Anlage war wunderschoen in tropischem Palmengarten mit sehr einfachen Bambushuetten und einem top Angebot: bei Verzehr im Restaurant fuer 5 Euro konnten wir sogar umsonst dort uebernachten!

Magic garden restaurantNach dem Essen sieht die Welt schon viel besser aus :)

Das Essen in entspannter Atmospaehre mit chilliger Musik war auch sehr sehr gut und das Personal supernett. Leider tobte nachts dann ein starkes Unwetter mit monsunartigen Regenschauern, was unser komplettes Bad unter wasser setzte. Da somit quasi alles feucht war und Caty mittlerweile auch erkaeltet, haben wir uns nach einer Nacht schon wieder entschlossen umzuziehen- in ein deluxes (dichtes ;-)) Strandbungalow mit Meerblick.

Im Siam Beach Resort haben wir es uns dann gut gehen lassen und am naechsten Tag schien auch die Sonne wieder. Herrlich!

Die Terrasse von unserem Bungalow im Siam beach resort :)Lonely Beach

Waehrend ich (Co) am Strand lag und mir die Sonne auf den Bauch schienen liess, ist Caty dann den Lonely Beach entlang geschlendert und hat die Gegend erkundet um sich etwas zu schonen. Dabei hat sie dann prompt den Besitzer des Paradise Cottage kennengelernt, der sich als supernetter, gastfreundlicher Thai herausgestellt hat und uns einfach so zum selbstgekochten Dinner eingeladen hat. Koestliche Fruehlingsrollen, frittierte Shrimps, Gemuese suess-sauer und Ingwer-Huehnchen und ein Glas Rotwein war unser Menue...mhmmmm! Wir wurden sogar vom Hotel abgeholt und zurueck gebracht- was fuer ein Service! Von der Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Thais kann man sich wirklich eine Scheibe abschneiden!

Paradise Cottage

Samstag, 15.09.2012

White Sand Beach - Independent Bo

Gestern sind wir wieder umgezogen, um noch einen anderen Teil der Insel zu sehen: White Sand Beach. Unsere neue Unterkunft ist das Paradies! Wesentlich rustikaler als das Siam Beach Resort, aber ein absoluter Traum. Wir schlafen jetzt wirklich direkt am Meer und haben einen tollen Balkon, der 5 Meter uber dem wunderschoenen Sandstrand liegt.

 Unser Balkon <3Haengematte ueber dem Meer :D

Das Guesthouse ist knallbunt angemalt und sehr kreativ gestaltet - leider momentan eine kleine Baustelle, da auch die Renovierungen fuer die Hauptsaison im Gange sind.

Independent Bo

Ach ja, unser Bad besteht aus einer blauen Wellblechhuette, ohne Waschbecken und einem Duschkopf an der Wand mit kaltem Wasser. Und Toilette mit manueller Spuelung ;-) Heisse Dusche gibt es zwar gegen Gebuehr, aber wir wollen ja nicht uebertreiben mit dem Luxus.

Das  

Immerhin hoeren wir das Meeresrauschen zum einschlafen. :-)

Zimmer im Independent Bo, klein aber fein

Seit heute Nacht ist es aber leider wieder total am schuetten, was unseren geplanten Schnorcheltrip sowie Rollerausflug erstmal aufs Eis gelegt hat.. Die Strassen sind komplett ueberflutet und nach 2 Minuten draussen ist man von oben bis unten NASS. Da hilft auch unser Schirm oder das stinkende Regencape nicht (ist eh viel zu duenn). Noch dazu hat Caty jetzt eine Augenentzuendung, was die Hostelbesitzerin als total normal fuer Kontaktlinsertraeger erklaert hat, also gibt es jetzt 4x taeglich Augentropfen.

Wir harren also der Dinge die noch kommen und entspannen erstmal mit Buch in der Haengematte. Dies wurde uns ohnehin empfohlen, da wir "Westerner" uns sowieso immer viel zu viel Unternehmungsstress machen, so die Hostelbesitzerin. Also gut, Relaxtag.

Durch die Fluten

Noch ein unerfreuliches Ereignis: Wir haben ein paar kleine Mitbewohner, die sich ueber Nacht heimtueckisch durch Catys Rucksack durch (!) gefressen haben, um unser Nutella und Bananenchips zu pluendern! Miniameisen! Wir sind empoert.

Ein Loch ist im Rucksack... :-/

Samstag, 15.09.2012

Der Einbrecher

Letzte Nacht war unerwartet aufregend. Morgens um halb 5 (ich war tief am schlafen) packt Caty mich an der Schulter und ruettelt mich wach-das Ruetteln ist nicht sanft, sondern dringlich. "Es ist jemand in unserem Zimmer" fluestert sie leicht panisch. Ich setze mich auf. "Was??Wo??" -"Da beim Fenster! Da wuehlt jemand an meiner Tasche!" Wir starren angestrengt ins Dunkle. Unser Moskitonetz tanzt gespenstisch im Wind des Ventilators und das Meeresrauschen verschluckt jegliche Gerauesche. Auf einmal ist das Zimmer sehr unheimlich und wir sitzen wie gefangen in unserem Moskitonetz-umhuellten Bett und starren aengstlich an die Schatten der bemalten Wand. "Ich sehe nichts, Caty. Bist du sicher?!" zische ich. Mit klopfenden Herzen starren wir weiter, aber im schummrigen Mondlicht erkennt man kaum was. "Ja, mich hat eben jemand am Fuss gepackt! Jetzt geht er doch ins Bad!? Siehst du das nicht!?" Mit schwitzigen Haenden versuche ich, irgendwas auszumachen, aber sehe nichts. "WHAT ARE YOU DOING THERE?!"ruft Caty heiser in die Nacht hinein. Schweigen. "Da ist nichts..du musst getraeumt haben!?" Nach einer weiteren Schweigeminute und mit laut pochendem Herzschlag trauen wir uns aus dem Bett und machen das Licht an, das an der anderen Wandseite ist....- nichts! Alles steht unberueht und wie gehabt an der Wand. Keine Menschenseele ausser uns im Zimmer. Alles nur ein boeser Traum! Aber fuer die 5 Horror-Minuten war es sehr real.

Wir sind beide hellwach und noch immer wie geschuettelt von dem vermeintlichen Einbrecher. Wir beschliessen fuer den Falle eines Falles von jetzt an mit Taschenlampe, Pfefferspray und Messer unter dem Kopfkissen zu schlafen. Man weiss ja nie!

Aber Mann, waren wir froh, dass doch niemand da war. Was fuer eine Nacht. Jetzt sind wir auf alles vorbereitet :-)

Donnerstag, 20.09.2012

Siem Reap Ankunft

Zunaechst ging es mit Sack und Pack und einem deutschen Paearchen diesmal in einem Auto vom Hostel zum Pier in Ko Chang, dann mit einem Boot wieder aufs Festland, von dort zunaechst mit dem Auto weiter und dann die letzten 300km mit einem Minivan bis zu einem Office in der Naehe von der Grenze. Wie befuerchtet wollte man uns dort das Visum fuer Kambodscha in einer Agentur fuer 1200 Baht (also fast das doppelte!)andrehen. Nach wilder Diskussion wurden wir dann an ein zweites Office gefahren, welches direkt an der Grenze lag, und uns wurde nahe gelegt, dass man auf der anderen Seite der Grenze nicht auf uns warten wuerde wenn wir das Visum auf eigene Faust besorgen. Nach weiterer Diskussion haben wir dann einen Teil des Geldes zurueckbekommen und sind alleine mit unseren Rucksaecken weitergezogen. Kurz danach wurden wir dann aber von einem netten Kambodschaner an den richtigen Schalter gefuehrt und siehe da, wir haben unser Visum problemlos und ziemlich zuegig fuer 20 US Dollar (und 100 Baht "Bestechungsgeld") bekommen. In der Schlange haben wir den Amerikaner Andrew kennen gelernt, mit dem wir dan gemeinsam im Minivan weiter nach Siem Riep zu unserem Hotel The King Angkor Villa gefahren sind. Geschafft!

Grenzuebergangerste Eindrueckeunser Hotelzimmer

Zusammen sind wir abends noch ueber den Night Market geschlendert und das Shopping Fieber hat uns wieder gepackt :) Nach einem Drink gab es noch eine wohl verdiente Rush Massage fuer 2 Dollar und dann ab ins Bett!

  

Donnerstag, 20.09.2012

Angkor Wat

In alter Frische ging es morgens um 9 zu dritt mit dem Tuk Tuk zum Wahrzeichen von Kambodscha, der Tempelanlage Angkor Wat! Wir wurden mal wieder von stroemendem Regen begruesst und stiefelten unbeirrt mit Poncho und Regenschirm durch den Haupttempel. Wahnsinnig beeindruckende Anlage - die weltgroesste religioese Struktur, die jemals gebaut wurde!

Strassenverhaeltnisse.. Angkor Wat HaupttempelAngkor Wat

Spaeter kam dann strahlender Sonnenschein und gefuehlte 40 c im Schatten, als wir die umliegenden Tempel Baphuon, Bayon und Ta Prohm besichtigten. In letzterem wurde uebrigens auch Tomb Raider mit Angelina Jolie gedreht.

Baphuon

BayonBaphuonTa Prohm

Ta ProhmBaphuonTa Prohm

Am naechsten Tag haben wir uns um 4 Uhr morgens aus dem Bett gequaelt, um den Sonnenaufgang ueber Angkor Wat zu sehen - eine Wahnsinnserfahrung! Anschliessend haben wir uns noch Preah Khan, Neak Pean, Ta Som und Banteay Kdei angeschaut, wodurch wir erst einen Eindruck von der monstroesen Groesse dieser Tempelanlage bekommen haben.

KuechePreah KhanPreah KhanNeak Pean bei RegenTa Som

Abends waren wir wieder reif fuer eine Fussmassage und einem typischen Khmer Gericht in einem schoenen Restaurant mit traditioneller kambodschanischer Tanz Performance. Sehr sehr lecker und echt interessante Show!

Siem ReapBarstrasse Siem ReapKhmer Amok Tanz Einlage

 

Samstag, 22.09.2012

Letzter Tag in Kambodscha

Die Zeit vergeht wie im Flug; am Freitag war schon unser letzter gemeinsamer Tag in Siem Reap! Am Morgen probepacken wir unsere Koffer und stellen sie mal auf die Waage- puh, alles passt und ist unter 20 kg! Dann koennen wir also noch ein paar Andenken shoppen :-)

Wir essen super lecker in einem kleinen Falafel-Restaurant zu Mittag und schwitzen im strahlenden Sonnenschein.

Anschliessend gibt es noch eine Pedikuere, die eine geschlagene Stunde dauert und danach bummeln wir noch ein letztes Mal ueber den Night Market und handeln was das Zeug haelt (sind ja mittlerweile Profis :)).

Ausserdem goennen wir uns eine letzte Fussmassage fuer 2 Dollar waehrend wir einer weiteren traditionellen Khmer-Tanzshow zuschauen. Nach ein paar erfrischenden Cocktails heisst es dann Abschied nehmen von Kambodscha, da es am naechsten Morgen fuer Caty zurueck nach Bangkok und dann Frankfurt und fuer mich nach Malaysia geht.

Abschliessend bleibt zu sagen, dass Kambodscha ein wirklich faszinierendes Land ist, das uns beide sehr beeindruckt hat; besonders die Menschen dort. Gerne haetten wir noch ein paar Tage oder Wochen im Land verbracht. Die Menschen, die uns begegnet sind, waren wirklich ausnahmslos freundlich und unheimlich herzlich. Sobald man Augenkontakt mit einem Kambodschaner hat, strahlen sie einen an und behalten ihr Laecheln selbst wenn man ein Angebot ausschlaegt. Im Vergleich zu Thailand waren die Verkaeufer auf den Maerkten fast noch aufdringlicher, in so fern dass man eigentlich nur vage in die Richtung eines Standes schauen muss, dann springen die Leute schon auf und preisen ihre Waren an. "Miss, Miss, look here. You want to buy? Nice scarf, nice t-shirt..I make you good price!" "Massage! You want massage?! I make you good deal, just for you!" "Miiiiss, you hungry? Come take a loook" schallt es von links und rechts in einem melodischen Singsang. Trotzdem bleiben die Verkaeufer dabei meist sehr charmant und laecheln bezaubernd, waehrend sie ihre Menues, Preislisten und Waren in allen Farben und Modellen vor einem ausbreiten. Es faellt schon fast schwer nein zu sagen, weil sie einfach so NETT sind. Vielleicht haben wir uns auch deswegen so viele Massagen gegoennt. :-)

Der Verkehr in Siem Reap war verhaeltnismaessig geordnet fuer kambodschanische Verhaeltnisse; trotzdem mussten wir immer wieder den Kopf schuetteln. Auf den Strassen bewegt sich einfach alles von Mopeds ueber Rikschas, Busse, Minivans, Trucks, TukTuks und auch Fussgaengern, da meist kein Buergersteig vorhanden ist. Bei jedem Ueberholmanoever (und davon gibt es einige!) wird freundlich drauflosgehupt, quasi als Warnung fuer die Fahrzeuge auf der anderen Seite, denn die muessen meist ausweichen. Oftmals fahren auch Mopeds wild durcheinander auf der falschen Strassenseite und man muss besonders auf Kreuzungen hoellisch aufpassen. Auch ist es nichts besonderes, 4- oder gar 5-koepfige Familien auf einem kleiner Motorroller gequetscht zu sehen: man nehme einfach ein Kleinkind auf jeden Oberschenkel, quetsche das Baby in die Mitte und die Mutter/Schwester/Bruder/Tante passt schon noch hintendrauf. Helme sind optional. Gerne stehen noch ein paar weissen Kuehe am Strassenrand rum und grasen friedlich vor sich hin. Es ist schon ein kleines Schauspiel.

Samstag, 22.09.2012

Ankunft Malaysia, Kuala Lumpur

Morgens um 6 geht es also weiter nach Kuala Lumpur. Mit dem TukTuk fahre ich zum Flughafen, 2 Std. Flug und von dort aus geht es direkt mit dem Bus in die malaysische Hauptstadt. Der Bus sieht ungemein schick aus fuer die 2 Euro, aber ich scheine tatsaechlich die einzige Touristin zu sein. Hinter mir sitzt ein fuelliger Asiate, der lautstark roechelnd vor sich hin schnarcht; es klingt fast, als wuerde er ersticken. Tut er aber nicht. Aus vollem Halse schnarcht er weiter waehrend ich die Palmenwaelder aus dem Fenster betrachte, bis ich irgendwann auch einnicke. Als ich aufwache, sind wir auch schon da: mitten in Chinatown von Kuala Lumpur. Es ist heiss, schwuel, versmogt und schmutzig. Tausend Leute rennen in alle Richtungen, der Verkehr ist chaotisch, es riecht nach den unterschiedlichsten Dingen, die ich gerade gar nicht riechen moechte.

Foto von Flickr. Hatte meine Kamera vergraben.

Nach 3 gescheiterten Versuchen, nach dem Weg zu fragen (alle 3 Personen zeigen hilfsbereit in unterschiedliche Richtungen) finde ich doch die richtige Strasse und bin heilfroh, als ich das Hostel beziehe. Wie eine kleine Oase in der Stadt, die auf mich einen sehr stressigen ersten Eindruck macht. Ich ruhe mich erstmal etwas aus und lerne Mark kennen, der von der Isle of Man kommt und auf einer 9-monatigen Reise ist.

Dann versuche ich die Stadt etwas zu erkunden und einen Park zu finden, verlaufe mich aber staendig und mache leider die gleiche Erfahrung als ich nach dem Weg frage. Zwei Stunden spaeter bin ich wieder komplett nass geschwizt, hungrig, muede, und nicht grade begeistert von der Stadt. In Chinatown ist es das gleiche wilde Treiben mit den Marktschreiern, nur weniger freundlich. Das Essen sieht ueberall recht abschreckend aus; trotzdem lasse ich mich letzten Endes in einem kleinen Restaurant nieder, in dem mir eine Art Nudelgericht gebracht wird. Ich bin fast am feuerspeien, scharf ist es! Aus Versehen beisse ich auch noch auf eine ganze Chilischote und vergluehe fast. Genug davon!

Spaeter gehe ich noch mit Mark gegenueber von unserem Hostel indisch essen; aber auch das ist recht scharf und bekommt meinem Magen gar nicht. Eine halbe Stunde spaeter sitze ich mit Bauchkraempfen auf dem Klo und wiederhole das ganze nochmal mitten in der Nacht...Nicht schoen. Ich beschliesse, gleich am naechsten Morgen weiter an den Strand der Insel Pulau Tioman zu fahren. Einfach mal Ruhe und Nichts tun klingt jetzt sehr verlockend!

Reiseroute

Samstag, 22.09.2012

Fahrt nach Tioman - das Leben ist kein Ponyhof

Die Reise auf die Insel stellt sich als unerwartet anstrengend heraus. Nach langer Suche finde ich den Zug, der mich zum Hauptbusbahnhof fuehrt. Unterwegs spricht mich eine Malaye an, der fragt, ob er ein Foto machen koenne und zeigt vage hinter mich. Ich denke, er spricht von dem Plakat hinter mir, aber dann merke ich, dass er froehlich Fotos von mir macht...etwas strange, aber auch hier sind wenig Europaer zu sehen. Er ist aber freundlich und hilft mir mit dem Weg.

Am Busbahnhof angekommen, erfahre ich, dass der Bus zum Hafen Mersing leider schon voll ist. Einzige Moeglichkeit heute noch hinzukommen: erst nach Kluang fahren und dort mit Shuttlebus weiter. Also gut, warum nicht. Im Bus neben mir sitzt eine nette Buddhistin, die mir eifrig von ihrem selbstgemachten Fruchtkompott erzaehlt und mich gleich probieren laesst. Es ist eine Art gelber, klebriger Brei, den sie mir breit laechelnd auf einem Messer hinhaelt. Riecht leicht seltsam.. Vorsichtig aber hoeflich nehme ich einen Klumpen Brei in die Hand, da sie beschwichtigend erklaert, dass sie Servietten habe.

Die gute Dame mit ihrer Nuss-Frucht Der Brei Klumpen :)

Anschliessend haelt sie mir noch eine nussige Frucht hin, die leicht nach Kartoffel schmeckt, aber nach meinem gestrigen Ess-Erlebnis will ich es nicht uebertreiben mit der Experimentierfreude, und lehne nach der 2. dankend ab. Wir kommen ohne Weiteres nach Kluang, aber dort dann das gleiche Spiel: der Shuttle nach Mersing ist schon voll! So was! Der Busfahrer ist aber sehr nett und fuehrt mich zu einem Schalter, von dem aus ich den "local bus" 2 Stunden spaeter nehmen kann. Da ich die Faehre nach Tioman nun eh verpasse, ist das auch schon egal und ich fuege mich meinem Schicksal. Ist ja auch mal eine Erfahrung Wert :-) Ich warte also wieder in der Hitze einer nicht besonders schoenen Stadt und werde von den Einheimischen neugierig angeschaut, die Kinder grinsen unverhohlen- es gibt hier wirklich keine anderen Touristen!

Maedchen vor mir auf der Busfahrt Local Bus

Wir halten an jeder Milchkanne an und ich bin sehr dankbar, dass ich immerhin einen Fensterplatz erwischt habe, so dass wenigstens etwas Fahrtwind in den stickigen Bus weht. Zwischen den Doerfern gibt es nichts aus Palmen und ein paar Aeffchen. Nach 100 km und knappen 3 Stunden ist es geschafft!

Abends lerne ich im Hotel noch Daniel aus Heidelberg kennen und wir nehmen am naechsten Morgen die Faehre nach Tioman zusammen. Endlich angekommen! :-) Inselbilder folgen bald, die Internetverbindung ist sehr wacklig. Aber mir gehts blendend!

Mittwoch, 26.09.2012

Pulau Tioman - Endlich!

Jetzt bin ich seit gut 3 Tagen auf der Insel und finde es ganz schoen toll! Die ersten beiden Tage habe ich mir ein Bungalow mit Daniel am ABC Beach geteilt, aber leider war der Strand trotz Traumkulisse recht steinig, was besonders beim Schwimmen schwierig war.Deshalb bin ich heute weiter noerdlich nach Salang gezogen, wo wirklich alles perfekt ist!

Nach unserer Ankunft haben wir uns erstmal ans Meer gelegt und entspannt bis die Sonne unterging. Abends sassen wir dann nach dem Essen noch ewig draussen an einer Strandbar von der Tauchschule, wo einige der Einheimischen und Tauchlehrer dann Gitarre gespielt haben und richtig schoen gesungen haben. Eine Feuershow gab es auch und wir wurden froehlich in die Runde aufgenommen.

Feuershow:)

Unser

Fruehstueck mit Daniel, Julia udn karina bevor es los ging

Am 2. Tag haben wir uns dann mit den beiden Maedels Julia und Karina nach dem Fruestueck in den Dschungel gewagt- nach guten 2.5-3 Stunden anstrengendem und nicht minder schweisstreibendem Gekraxel wurde wir dann auf der anderen Seite mit einem wunderschoenen puderweissen Sandstrand vor kristallklarem Wasser belohnt und auf dem dem Rueckweg noch einem kleinen Wasserfall. Die Dschungeltour an sich war den Weg nach Juara aber schon wert- wir haben eine Menge Affen gesehen, eine gelbe Schlange, ein giftgruenes Reptil, zwei Chamaeleons, eine Spinne und noch so einiges unterwegs:)  

Na was ist das??

Sonntag, 30.09.2012

Tioman - Salang Beach

Am 3. Tag bin ich also mit den beiden Maedels weiter nach Salang gezogen. Dorthin zu kommen, war auch nicht ganz leicht. Nachdem ich den ganzen Morgen die Insel ablaufe, um nach dem guenstigsten Transport nach Salang zu fragen, verpassen wir die Faehre um etwa 5 Minuten, da man nie genau weiss, wann sie nun kommt. Also tigern wir mit unserem Gepaeck zum anderen Ende des Strandes, wo ein Speedboot uns rueberfahren soll- nur ist der Fahrer grade unterwegs. Also warten wir, bis Julia und Karina dann Hunger bekommen und etwas bestellen- da kommt der Fahrer! Wir sagen ihm, dass wir in 15 Minuten soweit waeren... als wir fertig sind, ist er verschwunden, es ist wie verhext!

warten warten warten... weit weg

Naja, letzten Endes schaffen wir es doch noch nach Salang, wo es wirklich sehr schoen ist. Die Maedels entscheiden sich gleich fuer ein recht preiswertes Bungalow, das aber wieder an einem steinigen Strand liegt, genau das, was ich doch nicht wollte! Also stelle ich mein Gepaeck bei ihnen ab und laufe die Insel wieder ab, klatschnass, muede und mittlerweile auch hungrig. Es gibt wirklich suesse Unterkuenfte, allerdings sind die recht einsam abgelegen und eben auch am steinigen Teil des Strandes.

huebsch, aber am Steinstrand :-) Als ich ganz auf der anderen Seite ankomme finde ich endlich mein Traum Bungalow, direkt vor der puderweissen Bucht. Kostet nur leider doppelt so viel! Ich zoegere noch, bin hin und hergerissen, als ich rueberschaue und ein bekanntes Gesicht sehe: Mark, mit ich in Kuala Lumpur essen war und im Hostel zusammen war, sitzt auf dem Balkon neben mir und sonnt sich! So ein Zufall! Er lacht und meint, dass er sich das eigentlich auch nicht leisten kann aber fuer eine Nacht... Ich entscheide mich freudig auch dafuer und bin im Nachhinein echt froh! Mark bleibt letzten Endes auch noch 3 weitere Naechte, denn man goennt sich ja sonst nichts.

Unser Resort Salang Sayang direkt vor der Haustuer :-) Balkon

Die Leute im Hotel sind unglaublich nett und ueben immer ein paar Brocken deutsch, wenn sie mich sehen. Am naechsten Tag gehen wir zusammen schnorcheln und ich bin wirklich begeistert! Was da alles in glasklarem Wasser direkt unter uns schwimmt ist unglaublich: Regenbogenfische, gruene, gelbe, tuerkis schillernde Fische in allen Groessen und den lustigsten Formen! Ein grosser Rochen mit hellblauen Punkten treibt an uns vorbei. Dann knabbert ein kleiner gelb-tuerkiser Fisch mit schwarzem Streifen kurz an meinem Fuss, als ich ruhig vor mich hintreibe, aber merkt schnell, dass ich doch nicht essbar bin.. :-) Ich wuenschte ich haette eine Unterwasserkamera!

Fischies

Ausserdem ist Tioman, besonders Salang, eine kleine Katzen-Insel, die Mietzen lauern ueberall. Besonders ans Herz gewachsen ist mit der kleine orangene Kater Tony, der lautstark mia uend um unsere Beine streicht und nach Toast verlangt, bevor er sich auf meinem Schoss zur Kugel zusammenrollt. Schon bald wartet er jeden Tag bei unseren Bungalows auf uns. Hach, am liebsten haett ich ihn mitgenommen!

Hallo nimm mich mit! Mark versucht sein Essen zu verteidigen

Die Tage vergehen wie im Flug mit schwimmen, in der Haengematte liegen und schnorcheln. Schon viel zu bald ist Samstag, und die Faehre bringt uns wieder ans Festland, von wo es fuer mich weiter in den Westen Malaysias geht.

Auf die Faehre wartend Blick vom Restaurant Salang Strand

Montag, 01.10.2012

Malakka

Morgens in aller Fruehe geht es auf in die Kuenstlerstadt Malakka, die mir der gute Julian ans Herz gelegt hat und die uebrigens auch zum Weltkulturerbe der UNESCO zaehlt. Im Bus lerne ich die beiden Muenchner Maike und Stefan kenne, mit denen ich mich echt nett unterhalte und fuer den naechsten Abend verabrede. Der ganze Tag geht dann eigentlich mit der Reise drauf und abends komme ich erschopeft im erstbesten Hostel an. Es ist mal wieder unmenschlich heiss, die Klamotten kleben am Koerper und ich freue mich ueber die kalte Dusche, auch wenn die eigentlich mehr aus einem Gartenschlauch besteht, der in einer kleinen Kammer an der Wand befestigt ist. Darueber wacht bedrohlich ein grosser Weberknecht, der das ganze bewacht.

Mein Guesthouse Obere Etage

Obwohl die Zimmer sehr schwuel und einfach sind, hat das Guesthouse seinen Charme. Nach der Dusche schlendere ich gleich mal ueber den beruehmten Night Market in der Jonker Street. Tausende von Leuten sind hier in Chinatown unterwegs und es wird wirklich alles Moegliche verkauft. Leider sind fast alle Sachen ein gutes Stueck teurer als in Thailand und Kambodscha und die Haendler wollen auch nicht handeln; aber es gibt wirklich viele schoene handgemachte Kunstwerke, bunte Tuecher, ausgfeallene Kleidung und exotisch-befremdliches Essen. Mein Magen rumort allerdings ungluecklich vor sich hin, weil mir irgendwas nicht bekommen ist und so gehe ich frueh ins Bett.

  Chinatown Jonker Street

Die Stadt wird dann am naechsten Tag im Hellen erkundet! :)

Montag, 01.10.2012

Malakka Tag 2

Malakka ist wirklich ein schoenes Staedtchen mit viel Geschichte. Man merkt den hollaendischen Hintergrund am feuerroten "Stadthuys" und der kleinen Windmuehle, die sich gegenueber vom Town Square dreht. Zudem gibt es diverse indische, chinesische und portugieische Restaurants und es wimmelt nur so von asiatischen Touristen, die sich eifrig auf den mega-kitschig geschmueckten Fahrradrikschas herumfahren lassen. Von selbigen droehnt uebrigens immer ohrenbetauebende Musik, von US-Charts bis Asia-Techno, was die Idylle meiner Meinung nach etwas stoerte, aber naja ;)...

Townsquare mit Rikscha

Ich laufe stundenlang durch die kleinen Gaesschen und schaue mir die viele kreativen Ecken an. Eine Kunstgallerie nach der naechsten und wirklich viele huebsche Cafes, Museen und Restaurants. Besonders begeistert bin ich vom Art Cafe Calanthe und dem Baboon House (danke nochmal an Jabala fuer den Tipp :-)). In letzterem esse ich gemuetlich zu Abend und schluerfe eine frische Kokosnuss, waehrend ich endlich mein Buch lese.

Baboon HouseCalanthe Art Cafe - zuckersuess!

Calanthe- mein favorit :)

Dann gehe ich noch zur Post und finde heraus, dass ein Paeckchen nach Deutschland nur um die 15 Euro kostet- dauert zwar drei Monate, aber ich bin entzueckt!! Von dieser Neuigkeit befluegelt laufe ich zurueck zu dem netten Pakistani und handele was das Zeug haelt, um dann doch den schoenen Wandteppich und die Kissen zu kaufen. :D

hach schoene Dinge!

Ausserdem erkunde ich noch die beiden Shoppingmalls, wo gerade zuafellig noch eine Modenschau mit anschliessendem traditionellen malaysischem Tanz aufgefuehrt wird. Es gibt wirklich viele feine Dinge zu kaufen, aber leider denkbar ungeeignet fuer die Reise und so halte ich mich jetzt zurueck. 

MallsTanzperformancemein Lieblingsgeschaeft:)ein paar Eindruecke von der Stadt

Morgen reise ich dann weiter in die Cameron Highlands, bin schon gespannt!

Donnerstag, 04.10.2012

Welcome to the Cameron Highlands

Mit einem topmodernen Bus, der breitere und bequemere Sitze hat als in jedem deutschen Kino, fahre ich also in aller Fruehe nach Tanah Rata in die Cameron Highlands. Die Stadt liegt um die 1500 m hoch und ist somit gute 15 C kuehler als der Rest des Landes- die 20 C fuehlen sich angenehm frisch an und ich geniesse es, dass nicht sofort alles verschwitzt an mir klebt. :-)

Das Hostel Fathers Guesthouse ist trotz der 10-Bett-Zimmer absolut super: Die Besitzer sind unheimlich freundlich, die Matratzen und Kissen nagelneu und somit herrlich bequem und die Atmospaehre ist sehr entspannt. Ich richte also mein Nachtlager ein (leider ausgerechnet direkt ueber dem Schnarcher, wie ich spaeter rausfinden muss) und gehe mit den beiden Deutschen Daniel und Laura zum Abend essen. Lustig: Wir stellen bald fest, dass Laura Pixis Freund Philipp aus Berlin kennt, da sie dort zusammen gearbeitet haben- hach, diese kleine Welt!

Am naechsten Morgen schliesse ich mich den Englaenderinnen Josy und Amy an und wir machen uns auf einen viel laengeren als auch anstrengenderen Jungle Trek als geplant. Nach 4 Stunden wildem auf und ab Klettern, fast den Berg runterkullern und durch Gemuesefelder wandern haben wir es endlich auf den Berg der BOH Tee Plantage geschafft! Wahnsinns Aussicht! Und den frischen Tee mit Kuchen haben wir uns redlich verdient :-)

Jungle Trek zur Teeplantage Josy beim Klettern.. Robinson Wasserfall Teehuegel

Amy und Laura beim wohlverdienten TeeBOH Teeplantage

Wir beschliessen allerdings, dass unsere Fuesse uns keinen Meter mehr weiter tragen und sehnen uns nach Bus oder Taxi- gibt es natuerlich hier oben in der Einoede beides nicht! Zum Glueck kommen wir aber mit zwei netten Malayen ins Gespraech, die mit dem Auto hier sind und uns netterweise den Berg wieder mit runternehmen. Die letzten 5 km trampen wir dann und werden gleich vom 2. Auto, einer kleinen Familie, die mit Fullspeed und ohrenbetaeubender Lautstaerke um die Kurven heizt, mitgenommen. Amy und Josy sind ganz aus dem Haeuschen, weil sie noch niemals nie gtrampt sind und das auch eigentlich nie tun wuerden. Allerdings ist das hier im kleinen Tanah Rata gang und gebe und wir kommen heil und erschoepft am Hostel an. :-)

Tanah Rata, Cameron Highlands

Am naechsten Tag mache ich bei einer gefuehrten Tour durch den "Mossy Forest" (Moosiger Wald) mit. Wir besuchen zu 7. eine Erdbeerfarm, eine Schmetterlingsfarm, eine Teeplantage mit Fabrik Fuehrung und zu guter letzt dann den urigen Mossy Forest, in dem alles weich, moosig, feucht und dunkelgruen ist.

Mossy Forest Unser Jeep

Auf der Erdbeerfarm  Unser Guide Schmetterlingsfarm

Abends treffe ich mich mit Maike und Stefan, die ich in Malakka kennengelernt hatte, zum Abendessen und Josy und Amy sowie Laura, eine weitere Laura aus England, und zwei Hollaender schliessen sich spontan auch mit an. So sitzen wir dann in lustiger Runde und essen "Steamboat", eine Art Fondue mit zwei Sueppchen, in die froehlich Gemuese, Fisch, Eier und Nudeln geworfen werden bis sie gar sind. Anschliessend sitzen Laura, die beiden Hollaender und ich noch ewig im Hostel und spielen Karten. Immerhin versucht Joris uns sogar Poker beizubringen, was wir dann am naechsten Abend mal ausprobieren.. :)

Laura, Anne, Josy, ich, Amy, Joris, Laura, Maike und Stefan das Steamboat koechelt schon

Dienstag, 09.10.2012

Bali Surfing

Nach einem weiteren anstrengenden Reisetag mit Bus, Bahn, Flugzeug und Minivan komme ich Samstag Abend endlich im Kamafari Surfcamp auf Bali (Peninsula Bukit) an. Und wie wunderschoen es hier ist!

Flug von Malaysia nach Bali

Ich bin vollends begeistert vom Camp. Um die 15 braungebrannte Leute sitzen um einen grossen Holztisch auf Kissenbergen und hoeren Raggae Musik. Das riesige Bad hat geraeumige Bambusschraenke und Steinplatten auf dem Boden genau wie in den 4er-Schlafzimmern. Palmen, Surfbretter und Blumen ueberall und eine entspannte Atmosphaere runden das ganze ab und ich fuehle mich gleich wohl. Lustigerweise ist deutsch wieder mal die dominierende Sprache hier: es gibt eine Englaenderin und der Rest der Backpacker besteht aus Deutschen, Oesterreichern und einem Schweitzer.

Kamafari Surfcamp Bad Sitzecke Schlafzimmer Flur

Am naechsten Tag schliesse ich mich Anja und den 5 Jungs an, die zum Baladang Strand surfen gehen. Surfbretter auf die klapprigen Roller geschnallt und los geht's. :-)

Surfboards drauf auf die Roller

Ich miete mir einen Sonnenschirm und schaue den anderen erstmal beim Surfen zu- am naechsten Tag ist dann meine erste Surfstunde und ich bin schon ein klein bisschen aufgeregt...wenn das mal gut geht! :-)

Baladang Strand

Abends fahre ich mit Jule, Garret und Laura mit dem Roller in eine kleine Bar am Uluwatu Beach, in der Live Musik spielen soll. Als wir dann ankommen, merken wir, dass heute Abend eine grosse Surfcompetition mit anschliessender Riesen-After-Pool-Party angesagt ist und wir amuesieren uns koestlich anhand der betrunkenen Australier, die mit teilweise saemtlichen Klamotten durch den Pool treiben...Als die Musik aus geht, fahren wir zurueck ins Camp und sitzen dort noch bei 25c vor den Bungalows auf den Beanbags bevor wir ins Bett fallen.

Mittwoch, 10.10.2012

Surf

Der erste Surftag also! Gegen Mittag geht es los: Bianca, Benji und Gordon koennen schon was, waerhend Anna und ich also Anfaenger erstmal Softboards bekommen und dann am Strand ein paar Trockenuebeungen machen.

Surfen morgens um 6..

Dann geht's los- wir paddeln auf den Brettern liegend und nach Balance haschend ins Wasser ueber die Wellen. Ganz schoen wackelig das Ganze! Nach der 2. Welle und einer Menge Salzwasserschlucken klappt es dann aber tatsaechlich, ich stehe auf dem Surfbrett! Nicht lange, aber immerhin :-) Das Ganze ist totanstrengend, aber macht wirklich Spass.

Tag 2 in Padang Padang

Nur vor dem Riff muss man sich in Acht nehmen, denn das ist an manchen Stellen nur einen halben Meter unter einem, und ganz schoen spitz und kantig. Die rechte Hand hab ich mir auch aufgeschuerft, aber sonst gut ueberlebt. Juhu!

Unsere kleinen Scooter

Am naechsten Tag kommen Caro und Lisa an, mit denen Anna schon durch Singapur gereist ist. Zu viert leihen wir uns also Roller aus (auch eine sehr wackelige Angelegenheit, die aber echt Spass macht ;-)) und erkunden die Insel ein wenig. Dann geht es wieder zum Surfkurs, diesmal am Padang Padang Strand. Anna und ich bekommen schon Hardboards, auf denen es noch schwieriger ist draufzubleiben, geschweige denn aufzustehen...aber wenn man es dann mal auf eine Welle schafft, ist es der Wahnsinn!

  Essen im Warung

 

Samstag, 13.10.2012

Die Zeit rast

Die Tagen vergehn wie im Flug...Die 3. Surfstunde findet morgens um halb 6 statt und wir fahren quasi bei Sonnenaufgang in unserem Buesschen los-- brr ist das noch kalt! Und dann auch noch ins Wasser... Ueberraschenderweise ist auch noch total viel los und man muss anderen Surfern mit unterschiedlichsten Talentleveln staendig ausweichen, was kein so grosser Spass ist. 2 Stunden spaeter bin ich recht durchgefroren und war nur so mittel erfolgreich, dafuer ist der Koerper geschunden. Rippen, Hueftknochen und Knie tun weh vom harten Brett und meine Schultern und Arme sind muede vom vielen Paddeln. Das kostet wirklich am meisten Kraft! Ich bin froh, dass wir am naechsten Tag surffrei haben, weil unser Surflehrer irgendeine balinesische Zeremonie hat.

Mittags fahren wir 4 Maedels in die Stadt und shoppen dort ein bisschen in den Surfer Outlets. Immerhin gibt es einen neuen Bikini und Boardshorts fuer mich und anschliessend legen wir uns noch zum Sonnenuntergang an den Strand. :-)

Caro, Lisa, ich und Anna am Padang Padang Beach

Nach einem lustigen Abend mit recht widerlichem Karamell-Rum und ein paar sehr erheiternden Runden Ligretto geht es dann ins Bett, um dann am naechsten Tag in das schoene, 2 Stunden-entfernte Staedtchen Ubud zu fahren.

Im Monkey Forest, Ubud Tempel im Monkey Forest

Reisfelder Tempelbesichtigung Anna und Caro mit dem beruehmten

Dort erkunden wir dann den Monkey Forest und die Reisfelder sowie die vielen Souvenirshops in der Stadt.  Leider bin ich etwas angeschlagen und hoffe, dass es mich nicht richtig erwischt hat... :-/